Co-Trainer erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle

03.05.2015

Gestern machte sich die Mannschaft um Marco Janissen, mit dem Taxi-Bus und lediglich acht einsetzbereiten Spielern, auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Hinsbeck. Die „Presse-Abteilung“ war zum ersten Mal nicht mit dabei, so dass unser Co-Trainer Atef Kurdi, die Highlights der Partie festhielt. Dies sollte sich als nicht ganz ungefährlich für seine Gesundheit darstellen.

Zwischen den Pfosten stand heute wieder einmal Niklas Stiels, vor ihm verteidigten Luisa-Marie Wagner mit Mike Neumann. Im Mittelfeld liefen Luca Schlicht und Piet Janissen auf. Den Sturm übernahmen Malte Heymanns und Fynn Steuten. Malte Heymanns erzielte das erste Tor des Morgens per Knie, nach einer Vorlage per Einwurf von Fynn Steuten. Die Schagger ließen dem Gegner keine Zeit sich vom Schreck zu erholen, da zappelte der Ball auch schon wieder im Netz. Diesmal legte Malte für Fynn vor, welcher zum 0:2 traf. Nun berappelten sich die Gastgeber und erzielten, drei Minuten später den Anschlusstreffer zum 1:2. Davon ließen sich das Mädel und die Jungs aber nicht aus der Ruhe bringen und wiederrum war es Malte, welcher den alten Abstand wieder herstellte. Die Ereignisse überschlugen sich und dies trieb den Blutdruck des Co-Trainers in die Höhe. Denn in der folgenden Spielminute erhöhte Piet Janissen auf 1:4. Niklas Stiels verhinderte mit einer Glanzparade einen weiteren Gegentreffer. Zur Hälfte der ersten Halbzeit folgte ein Doppelwechsel. Luca wurde durch Luis Höfer und Malte durch Jamal Kurdi ersetzt. Trotz der frischen Kräfte musste man dennoch das 2:4 hinnehmen. Die Spannung war kaum auszuhalten. Mit einem 3:5 ging man in die Pause. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass das fünfte Tor einen Seltenheitswert hat. Dies war ein Torwarttor und so erschien auch Niklas Name in der Torschützenliste. Rhenania Hinsbeck erwischte im zweiten Durchgang den besseren Start und glich mit zwei schnellen Treffern zum 5:5 aus. Nun war die Partie vollkommen umgekehrt und es fielen noch die Tore sechs, sieben, acht und neun. Leider gegen uns. Den Schlusstreffer erzielte Fynn, mit einem klasse Freistoß, zum Endstand von 9:6.

Schade dass das Team die Halbzeitführung, aufgrund einer überragenden Leistung, nicht über die Spielzeit retten konnte. Nach dieser achterbahnfahrt der Gefühle ging schlussendlich auch der Blutdruck von Atef so langsam aber sicher wieder auf ein normales Niveau zurück.